Einsätze 2005

 

Flächenbrand - 31. Oktober

Am Montag, den 31. Oktober 2005, wurde kurz vor 15.00 Uhr im Gemeindeamt Bramberg angerufen und mitgeteilt, dass bei der „Vorstadl-Alm“, im Bramberger Mühlbachtal ein Reiserhaufen außer Kontrolle geraten und so ein Flächenbrand entstanden war.

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Menschenrettung - 26. Oktober

Ein Mann (41) aus Neukirchen und ein Bramberger (33) überlebten am Mittwochabend einen neun Meter tiefen Absturz in den Mühlbach. Die beiden waren mit einem Moped auf einem Güterweg im Mühlbachtal unterwegs.

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Verkehrsunfall - 19. Oktober
Telefonisch wurde OFK Andreas Hofer am Mittwoch von der Polizei Neukirchen über einen Verkehrsunfall verständigt. Dieser alarmierte daraufhin um ca. 18:50 Uhr abends via Rufempfänger. Kurze Zeit später rückten 11 Mann mit RLF und KLF zum Unfallort auf Höhe M-Preis aus. Am Unfallort befand sich ein PKW im angrenzenden Straßengraben der auf der Seite zu liegen kam. Die FF Bramberg sicherte die Bundesstraße ab und barg das verunfallte Fahrzeug. Nach einer Stunde war der Einsatz für die FF Bramberg beendet.

 

Autobergung - 06. September

Am Dienstag, dem 06.09. um ca. 19:30 Uhr kam ein Kleintransporter eines Leoganger Tischlers beim Rosenbühel vom Weg ab und drohte über die steile Wiese abzustürzen.

Das Fahrzeug war mit beiden Achsen am Asphaltrand aufgesessen. Weil die Bergung mit einem herbeigerufenen Traktor zu gefährlich war wurde die FF-Bramberg telefonisch verständigt. Nachdem die Rufempfänger vom Feuerwehrhaus ausgelöst wurden, rückte die FF Bramberg um 20:00 Uhr mit 12 Mann, dem RLF und dem Schlauch (Unimog) aus.

Der Kleintransporter wurde mit der Unimog-Winde (3,5 t) gesichert und mittels Hebekissen aufgehoben und mit Kanthölzern unterbaut. Dann konnte der Wagen unbeschädigt mit der Winde auf den Weg zurückgezogen werden.

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Muli-Absturz - 01. September

Die Freiwillige Feuerwehr Bramberg wurde am Donnerstag zu einem Absturz eines Mulis in Oberau am Bramberger Sonnberg via Rufempfänger alarmiert. Der Muli verlor auf dem Feld die Reifenhaftung und stürzte ca. 50 Meter in den Wald...

Bericht & Fotos

 

Hochwasser - 22./23. August

Am Dienstag, dem 22. Juli abends meldeten sich viele besorgte Bramberg bei der Feuerwehr, da die Salzach wieder einen bedrohlichen Stand erreicht hatte.
Die noch nicht ordentlich hergestellten Dämme in Bicheln drohten überzulaufen.

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Fehlalarm - 18. August

Am Donnerstag, um 16:48 Uhr wurde die FF-Bramberg zu einem PKW-Brand auf der Bundesstraße gerufen. Als 21 Mann mit 2 Fahrzeugen kurze Zeit später ausrückten, konnte auf der Bundesstraße kein brennender PKW ausgemacht werden. Kurze Zeit später meldete Florian Bramberg, dass sich das Fahrzeug nicht mehr im Einsatzgebiet der FF-Bramberg befindet, da der KFZ-Lenker trotz der starken Rauchentwicklung einfach weiterfuhr.

Ursache war höchstwahrscheinlich ein defekter Turbolader.

 

Nachbarschaftshilfe - 15. Juli

 

Als die anstrengenden Arbeiten im Kampf gegen das Hochwasser in Bramberg beendet waren, unterstützte die FF-Bramberg am Freitag das schwer getroffene Mittersill.

9 Mann mit dem Tanklöschfahrzeug waren den ganzen Tag im Einsatz. Zielgebiete der FF-Bramberg waren: Kino, Kino-Bar, Data01 und Hartlauer.

Für einen detaillierten Bericht inkl. zahlreicher Fotos über die Hochwasserkatastrophe in Mittersill besuchen Sie die unten angegebene Website der FF-Mittersill.

Homepage der FF-Mittersill

 

Hochwasser - 11.-12. Juli

 

Am Montag, den 11.07.2005 wurde die Freiwillige Feuerwehr um 6:43 Uhr durch stille Alarmierung (Rufempfänger und Handy) zum Hochwassereinsatz gerufen. Aufgrund des Pegelstandes der Salzach und der anhaltenden Regenfälle entschloss sich OFK Andreas Hofer die Absperrmaßnahmen beim Bundesstraßendamm und in der Bahnhofstraße zu aktivieren.

Das RLF rückte mit 1:6 Mann, das Schlauchfahrzeug (Unimog) mit 1:6 Mann und das KLF mit 1:4 Mann aus. Florian Bramberg verständigte in der Zwischenzeit den Katastrophenreferenten der Bezirkshauptmannschaft Zell am See, Herrn Reiter Kurt. Ebenfalls sofort verständigt wurden Bgm. Walter Freiberger und die Polizeiinspektion Neukirchen.
Um 7.20 Uhr war bereits die Unterführung in der Wagnerstraße geschlossen, um 7.30 Uhr folgte die Unterführung in der Wennserstraße und um 7:35 Uhr war die Sperre bei der Bahnhofstraße aufgebaut. Etwas später am Vormittag (um 9:55 Uhr) wurde auch die Absperrung in Mühlbach bei der Salzachbrücke – Hotel Kirchner geschlossen.

Mit dem Schließen der Absperrungen waren die Vorarbeiten soweit erledigt und wir konnten uns
dem Abbau des Festzeltes und den Aufräumungsarbeiten nach dem diesjährigen Dorffest widmen.

Kaum waren diese Arbeiten beendet erfolgte um 11:13 Uhr die Alarmierung durch LAWZ Salzburg – auch diesmal mit Rufempfänger und Handy.

Erster Einsatzort war das Hotel Kirchner in Mühlbach. Hier kam es zur Überflutung im Außenbereich und zu einem Wassereintritt im Keller. Sofort wurde begonnen, mit Pumpen den Wasserstand zu senken. Im Außenbereich kamen die Tragkraftspritzen und eine Bergwerks-Tauchpumpe zur Anwendung. Auch im Keller wurden einige Tauchpumpen zum Einsatz gebracht. Im Außenbereich wurden Sandsackdämme errichtet, wobei auch sehr viele Freiwillige aus der Bevölkerung mithalfen.

Das Auhäusl in Bicheln wurde ebenfalls von den Fluten bedroht. Der Schutzdamm begann undicht zu werden und bei einem Gully wurde Wasser herausgedrückt. Leider konnte dieser Gully nicht mehr abgedichtet werden. Durch den Einsatz einiger Tauchpumpen gelang es zwar, das Wasser einige Zeit unter Kontrolle zu halten, schließlich musste jedoch der Kampf aufgegeben werden. Die Schutzdämme waren zu niedrig und so stand das Objekt gegen Abend ca. 1,50 unter Wasser. Das nebenliegende Objekt der Familie Gasselseder wurde durch eine Umfassungsmauer geschützt. Aber auch hier war das Erhöhen der Mauer mittels Sandsäcken er-forderlich. Das Gebäude konnte nur durch den massiven Einsatz von Tauchpumpen vor der Überflutung bewahrt werden.

Schwer betroffen waren in diesem Bereich auch die Häuser von Familie Pfeffer, Frauenschuh, Wöhrer und Innerhofer (Baumgarten).
Um 13:00 Uhr wurde schließlich die Sirene ausgelöst um noch alle verfügbaren Feuerwehrmänner in den Einsatz zu rufen. In Habach brach der Salzachdamm und es kam zur Überflutung der Wiesen bis zur Bundesstraße. Die Zufahrtsstraße nach Habach wurde überflutet und musste ständig bewacht werden um eine weitere Benützung zu verhindern. Die Salzach rann zum Teil über die Wiesen ab und unterspülte in der Folge auch die Straße, sodass die Fahrbahn beinahe 200 m zerstört wurde.

Auch bei der Steinachbrücke kam es zu massiven Schäden. Die Eisenbahnschienen und die Straße wurden in diesem Bereich stark beschädigt und auch einige Kabel freigelegt.
Die Absperrung bei der Bahnhofstraße hielt gottlob stand. Das Wasser unterspülte die Gleise und konnte so ohne Schaden anzurichten abfließen.

Bei den Wohnblöcken in der Wennserstraße und südlich des Gasthauses „Tauernblick“ kam das Wasser durch die Rohrdurchlässe in der Bundesstraße. OFK Hofer veranlasste, dass sämtliche Öffnungen durch Schüttmaterial verschlossen wurden. Zudem mussten die Hochwasserschutz-bauten bei den Durchlässen mit Schüttmaterial verstärkt werden. Durch die lange Lagerung der Teile waren die Gummidichtungen porös und durchlässig. Außerdem bereitete der Auftrieb der Elemente Probleme. Eine Verbesserung trat erst ein, als bei allen Durchlässen die Hochwasserschutz-Elemente durch Schüttmaterial hinterfüllt wurden. (Allein beim Durchlass Wagnergasse waren dies 25 LKW-Fuhren!). Zudem wurden die Stahlelemente durch Eisensteher von der Decke her abgespreizt.

Insgesamt wurden 8.000 Sandsäcke gefüllt. Zuerst bei der Fa. Piater, dann beim Autohaus Kirchner und schließlich wurden diese Arbeiten zum Feuerwehrhaus verlegt.

Dramatisch verlief der Einsatz beim Hotel Kirchner. Bis in die Nachstunden stieg das Wasser weiter an. Sämtliche Pumpen liefen im Vollbetrieb. OFK-Stv. Stefan Hofer organisierte diesen Einsatz. Durch den massiven Pumpeneinsatz konnte verhindert werden, dass der Keller stark überflutet wurde und stand somit das Wasser höchstens 30 cm in den Kellerräumen. Erst in den Morgenstunden des Folgetages ging der Wasserstand der Salzach langsam zurück und die Lage entspannte sich etwas.

Einige Feuerwehrmänner waren 24 Stunden im Einsatz und wurden am Dienstag um 7.00 Uhr früh abgelöst.

Ein großes Problem während des gesamten Einsatzes stellten die vielen Schaulustigen dar, die teilweise das Durchkommen für die Einsatzkräfte sehr erschwerten.

Um 7:00 Uhr des folgenden Dienstages wurde dann mit dem Auspumpen der Keller begonnen. 15 Objekte waren teilweise schwer betroffen. Auch Tauchpumpen aus dem Flachgau kamen zum Einsatz. Beim Wohnhaus der Familie Salchegger in Mühlbach musste der Heizöltank gesichert und wieder eingerichtet werden.
Am 2. Tag war das RLF, TLF, KLF und das Schlauchfahrzeug mit insgesamt 45 Mann im Einsatz.


Einsatzdaten

Montag, 11. Juli 2005 von 6:43 – 24:00 Uhr
55 Mann
RLF-A Bramberg
TLF Bramberg
KLF Bramberg
SCHLAUCH Bramberg (Unimog)

Dienstag, 12. Juli 2005 von 0:00 – 20:30 Uhr
45 Mann
RLF-A Bramberg
TLF Bramberg
KLF Bramberg
SCHLAUCH Bramberg (Unimog)

 

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Eisenbahnunglück - 2. Juli


Am Samstag, den 02.07.2005 wurde für die Freiwillige Feuerwehr Bramberg ein Albtraum Wirklichkeit. Um 11.58 Uhr Mittag (genau zur Zeit der samstäglichen Sirenenprobe) erfolgte die Alarmierung „Zugentgleisung in Bramberg...“ durch die LAWZ Salzburg. Während der Fahrt zum Feuerwehrhaus wurde OFK Hofer von der LAWZ Salzburg telefonisch benachrichtigt, dass es sich um einen Einsatz handelt und nicht nur um die wöchentliche Sirenenprobe. Mit der Meldung wurde auch gleichzeitig die FF-Neukirchen mitalarmiert, da diese ebenfalls über eine Bergeschere verfügt. Der Mannschaft der ersten Fahrzeuge (RLF-Bramberg und KLF-Bramberg) bot sich ein Bild des Schreckens. Hier war sofort klar, es handelt sich um eine Katastrophe größeren Ausmaßes. OFK Andreas Hofer ließ daraufhin umgehend die Nachbarfeuerwehr von Mittersill mit mehreren Bergescheren alarmieren. Weiters veranlasste er, sämtliche Waggons und die betroffene Gleisstrecke nach Verletzten abzusuchen. AFK Franz Fritzenwanger ließ nach seinem Eintreffen um 12.20 Uhr die FF Uttendorf nachalarmieren. BFK Vorreiter alarmierte später noch die Feuerwehren von Wald und Krimml, um das Gelände abzusperren und die Schaulustigen abzuwehren. Auch von Rettung und Polizei wurde Großalarm ausgelöst.

OFK-Stv. Stefan Hofer führte mit einem Notarzt sofort eine erste Besichtigung der Lage durch um die Schwerstverletzten auszumachen und deren sofortige Bergung zu veranlassen.

Um den Zugang zur Unfallstelle zu ermöglichen mussten zuerst Schneisen in den Bewuchs des Bahndammes geschnitten werden. OFK Andreas Hofer ließ auch sofort einen doppelten Brandschutz mit 2 HD-Angriffen und Pulverlöschern aufbauen, da aus beiden Lokomotiven Diesel- und Schmieröl austrat.
BFK Georg Vorreiter war um 12.10 Uhr an der Unfallstelle und übernahm ab 13.00 Uhr die Einsatzleitung der Feuerwehr.
LFK Anton Brandauer traf um 14.18 Uhr am Einsatzort ein und erkundigte sich nach Lage. Auch LFK-Stv. Unterkofler war am Einsatzort.

Die Passagiere des Zuges aus Richtung Bramberg konnten trotz ihrer Verletzungen zum Großteil selbst die Waggons verlassen.
Beim Zug aus Richtung Mühlbach war die Lage wesentlich dramatischer. Hier schoben sich die Waggons teilweise ineinander, was die Bergung extrem schwierig machte. Die Verletzten mussten daher erst mittels Bergeschere und Spreizer befreit werden. Auch Trennschleifer und zwei elektrische Säbelsägen kamen zum Einsatz. Die Bergung der Personen erfolgte danach über Steckleitern durch die Wagenfenster bzw. die hergestellten Öffnungen und wurde gemeinsam von den Feuerwehren Bramberg und Neukirchen durchgeführt.

Die Bergung des Lokführers der von Bramberg kommenden Zuggarnitur gestaltete sich ebenfalls äußerst kompliziert. Diese Bergung übernahmen die Kameraden aus Mittersill.

Beide Loks waren frontal ineinander gekracht und demzufolge waren die Führerkabinen total zusammengeschoben und gequetscht. Aus diesem Grund konnte auch die genaue Lage des verletzten Lokführers nur schwer ermittelt werden. Der Lokführer war nicht zu sehen, da die Fahrerkabine komplett zerstört wurde – auch die Fensteröffnungen waren nicht mehr vorhanden. Der Schwerverletzte war zwischen Vorderfront der Fahrerkabine und der hinteren Trennwand eingeklemmt und hatte nur mehr wenige Zentimeter Platz. Er konnte sich jedoch durch Klopfzeichen bemerkbar machen und so war es möglich, seine Position zu ermitteln.
Aufgrund der massiven Ausführung der Loks war der Einsatz der Bergeschere nur bedingt möglich und es musste auch mit Trennschleifern gearbeitet werden.
Nach langen 2 ½ Stunden konnte um 14.30 Uhr der Lokführer endlich aus dem Wrack befreit und den Rettungsmannschaften übergeben werden. Während der gesamten Bergung war ein Notarzt vor Ort und überwachte die Lage.

Für einen Fahrgast aus Niederösterreich kam jede Hilfe zu spät – auch dem Lokführer des Zuges aus Richtung Mühlbach konnte leider nicht mehr geholfen werden. Er war auf der Stelle tot und wurde dies schon bei der ersten Lagebesichtung durch einen anwesenden Notarzt bestätigt. Somit wurde die Bergung des toten Lokführers erst nach dem Abtransport der Verletzten und der erfolgten Freigabe durch die Staatsanwaltschaft durchgeführt. Auch in diesem Fall hatte es die Bergemannschaft äußerst schwer, sich Zugang zur Fahrerkabine zu verschaffen.

Ein großes Lob soll hier auch den Rettungskräften, den anwesenden Notärzten und Sanitätern, ausgesprochen werden. Der Einsatz funktionierte perfekt. Kurz nach Eintreffen der ersten Rettungsmannschaften kamen schon die ersten Hubschrauber. Die Schwerverletzten wurden nach Soforthilfemaßnahmen in den Rettungszelten in die Krankenhäuser von Salzburg und Innsbruck geflogen. Auch in die Krankenhäuser Mittersill und Zell am See wurden zahlreiche Personen eingeliefert.

Zusammen mit der FF-Bramberg, waren insgesamt 6 Feuerwehren im Einsatz (Neukirchen, Mittersill, Wald, Krimml, Uttendorf) mit 205 Mann (inkl. Feuerwehrstab) im Einsatz, es wurden von 12.00 – 18.00 Uhr 928 Mannstunden geleistet.

LH Gabi Burgstaller, LR Doraja Eberle, Bezirkshauptfrau Rosemarie Drexler, Bürgermeister Walter Freiberger und Vzbgm. Günter Steiner waren an der Unfallstelle anwesend und organisierten die Information an die Presse bzw. koordinierten die Arbeiten im Hintergrund.

Ein zusätzliches Problem für die Hilfskräfte stellten die vielen Schaulustigen dar, die auch teilweise von der Polizei nur schwer von der Unfallstelle entfernt werden konnten. Eine Verbesserung der Lage trat erst ein, als BFK Vorreiter die Feuerwehren von Wald und Krimml nachalarmieren ließ und diese die Absperrung übernahmen.

Der Haupteinsatz war für die FF-Bramberg um 18.00 Uhr beendet.

Von 20.30 – 05.00 Uhr früh des folgenden Sonntages waren noch 5 Kameraden und das RLF im Einsatz. Auf Anordnung des Katastrophenreferates der BH Zell am See wurde die Bergung der beiden Züge in der Nacht durchgeführt. Dabei führte die FF-Bramberg div. Hilfestellungen durch (Beleuchtung, Versorgung des Ölaustrittes,...).


Dieser Einsatz wird die Kameraden der Bramberger Feuerwehr und auch der beteiligten Nachbarfeuerwehren sicher noch einige Zeit beschäftigen. Die FF-Bramberg möchte sich auf diesem Wege ganz herzlich bei allen beteiligten Feuerwehrleuten, Einsatzkräften und Helfern bedanken. Die Zusammenarbeit war vorbildlich und sucht ihresgleichen!

Noch ein Detail am Rande: Die FF-Bramberg hat erst kürzlich eine Bergeschere und einen Spreizer angekauft. Am Donnerstag, den 30. Juni (also 2 Tage vor dem Unglück) erfolgte erst die Einschulung mit Herrn Hochdaninger von der Firma Rosenbauer. Dass das Gerät so schnell auf eine derart harte Bewährungsprobe gestellt wird, hat zu diesem Zeitpunkt wohl keiner geahnt.


Einsatzdaten

FF-Bramberg Haupteinsatz von 11:58 – 18:00 Uhr
46 Mann
RLF-A Bramberg
TLF Bramberg
KLF Bramberg
SCHLAUCH Bramberg (Unimog)

Hilfeleistung (Sekundärmaßnahmen) von 21:30 – 05:00 Uhr
5 Mann
RLF-A Bramberg

FF-Neukirchen Einsatz von 11:58 – 17.00 Uhr
42 Mann
RLF Neukirchen
TLF Neukirchen
RÜST Neukirchen
KLF Neukirchen
FF-Mittersill
Einsatz von 12:05 – 17.00 Uhr
48 Mann
KOMMANDO Mittersill
ÖL-RÜST Mittersill
RLF-2000 Mittersill
TLF-4000 Mittersill
LAST Mittersill
MTF Mittersill
FF-Wald Einsatz von 13:05 – 16.30 Uhr
22 Mann
TLF-2000 Wald
PUMPE 1 Wald
FF-Krimml Einsatz von 13:00 – 16.00 Uhr
12 Mann
MTF Wald
RLF Wald
FF-Uttendorf Einsatz von 12:50 – 16.30 Uhr
24 Mann
VORAUS Uttendorf
RLF-2000 Uttendorf
MTF Uttendorf
Kommando LFK Brandauer mit Fahrer
LFK-Stv. Unterkofler
BFK Vorreiter
AFK3 Fritzenwanger
AFK4 Portenkirchner

Berichte von www.orf.at

 

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Tierbergung - 21. Juni

 


Pferdebergung aus Heugebläseschacht

Am Dienstag dem 21.06.2005 um 11:55 Uhr wurde der OFK Andreas Hofer telefonisch verständigt, dass ein Pferd beim Grundlhof der Fam. Baitz in einen Heugebläseschacht gefallen war.

Um 12:02 Uhr rückten RLF-Bramberg und Schlauch Bramberg (Unimog mit 3,5 t Seilwinde) mit 10 Mann zum Einsatzort im Ortsteil Habach aus.

Während der Anfahrt wurde vom OFK ein LKW mit Kran angefordert.

Als die Einsatzkräfte am Einsatzort ankamen, schaute nur noch ein Fuß und der Kopf des Pferdes aus dem ca. 80/80 cm breiten und ca. 2 Meter tiefen Metallschachtes heraus.

Der LKW-Kran konnte aufgrund der geringen Raumhöhe zwischen der Schachtoberkante und der Scheunendecke nicht eingesetzt werden. Um das Pferd aus seiner misslichen Lage befreien zu können, mussten die Helfer teilweise in den Schacht steigen um es anzuhängen was durchaus nicht ungefährlich war. Daher wurde ein Tierarzt angefordert, der dem Pferd eine Beruhigungsspritze verabreichte.

In der Zwischenzeit wurde von der FF-Bramberg mittels Traktorfrontlader ein Galgen mit Umlenkrolle errichtet damit der Anseilpunkt möglichst hoch unter der Decke war. Der Bereich um den Schacht wurde mit Strohballen ausgepolstert. Danach wurde das Pferd mittels Hebegurten die hinter den Vorderbeinen angebracht waren und mittels Seilwinde geborgen. Um 12:48 Uhr war “Hellena“ gerettet und konnte unverletzt ihrer Besitzerin übergeben werden.

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Fehlalarm - 18. Juni


Fehlalarm am 18.06.2005
Um 02:50 wurden die Feuerwehrmänner von Bramberg und Neukirchen aus ihrem Schlaf gerissen. Die Alarmmeldung lautete - wie auch beim letzten Einsatz - Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person. Diesmal sollte sich die Unfallstelle bei der Kirche in Bramberg befinden.

Als die Feuerwehr Bramberg kurze Zeit später am Einsatzort ankam, konnte keine Unfallstelle ausgemacht werden. Daraufhin wurde Florian Bramberg angewiesen die LAWZ nochmals zu kontaktieren um zu eruieren wo sich die Unfallstelle befindet. Währenddessen veranlasste OFK Andreas Hofer zum Autohaus Kirchner zu fahren um sicherzustellen, dass sich nicht dort der Unfall ereignet hat. Als sich auch dort nichts ausmachen ließ, rückte die Feuerwehr Bramberg und auch die Feuerwehr Neukirchen die sich zu diesem Zeitpunkt in Weyer befand wieder in die Zeugstätte ein.

Wenige Zeit später stellte sich heraus, dass sich ein Anrufer aus Krimml einen Spaß erlaubt hatte.

 

Verkehrsunfall - 07. Juni


Verkehrsunfall am 07.06.2005
"Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person auf Höhe der OMV-Tankstelle!" - so lautete am Dienstag um 19:05 die Meldung der LAWZ Salzburg. Die Feuerwehr Bramberg rückte binnen kürzester Zeit mit dem RLF-A 2000 und dem KLF zum nicht weit entfernten Einsatzort aus. Als die Feuerwehr ankam, war die eingeklemmte Person bereits befreit und wurde vom Roten Kreuz behandelt. Da bei solchen Einsätzen auch die Feuerwehr Neukirchen mitalarmiert wird, wurde diese verständigt, dass sie nicht mehr benötigt werde, da sich die Person nicht mehr im Fahrzeug befand.

Aufgabe der Feuerwehr war es, die Unfallstelle abzusichern, das ausgelaufene Öl der beiden Fahrzeuge zu binden und die B 168 wieder für den Verkehr frei zu machen.

Unfallhergang: Die Fahrerin eines roten Ford Escort fuhr von der Kreuzung in Steinach auf die Bundesstraße auf, und wurde von einem VW-Golf der auf der Bundesstraße unterwegs war seitlich erfasst. Die Fahrerin des Golf blieb unverletzt.

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Fehlalarm - 19.April
In Bramberg und im ganzen restlichen Land Salzburg heulten am Donnerstag um kurz nach 12 Uhr die Sirenen. Grund dafür war ein Fehler in der LAWZ (Landesalarm- und Warnzentrale).

 

Flächenbrand - 06. April

Am Mittwoch, rückten RLF-A 2000, TLF-A 3000, KLF und Schlauch Bramberg zu einem Flächenbrand in Mühlbach aus. Auslöser war ein außer Kontrolle geratener Reisighaufen, der einen großen Teil des Feldes in Brand setzte.

Mithilfe des Schlauchfahrzeuges wurde eine Schlauchleitung vom Hydranten zum RLF und TLF gelegt. Aufgrund der Größe des Brandes wurden 2 C-Rohre und 2 HD-Rohre eingesetzt. Durch das rasche Eingreifen der FF-Bramberg konnte eine weitere Ausweitung des Brandes verhindert werden.

Als der Brand gelöscht war, wurde die gesamte Fläche noch mittels Wasserwerfer gekühlt.

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Lawinenabgang - 07. Februar


Am Montag, den 07.02.2005 wurde die FF Bramberg um 11:50 Uhr durch LAWZ Salzburg alarmiert. Am Breitkopf kam es zu einem Lawinenabgang, bei dem einige Tourengeher verschüttet wurden.

Die Feuerwehr hatte die Aufgabe, im Bereich des Bahnhofes Mühlbach einen Landeplatz für den Hubschrauber abzusperren und den Verkehr zu regeln. Auf Vorschlag der Feuerwehr-Einsatzleitung wurde der Landeplatz auf den Parkplatz der Firma Innerhofer verlegt. Ab ca. 12:30 Uhr war die Anwesenheit der Feuerwehr nicht mehr erforderlich.